Anleitung umhäkeltes Windlicht

Anleitung für ein umhäkeltes Windlicht 

Gerade jetzt im Sommer haben Windlichter Hochsaison, denn sie sehen nicht nur dekorativ aus und zaubern eine gemütlich-romantische Atmosphäre, sondern schützen die Flamme vor dem Ausgehen und sind sicherer als Kerzen oder Teelichter, die offen auf dem Tisch stehen.

Im Handel gibt es Windlichter in zahlreichen Ausführungen und Materialien, allerdings muss es nicht immer ein bemaltes oder beklebtes Windlicht aus Glas oder Ton sein.

 

Mit etwas handwerklichem Geschick ist es auch recht einfach und kostengünstig möglich, selbst individuelle und ausgefallene Windlichter zu kreieren.

Hier die Anleitung für ein umhäkeltes Windlicht:

       

An Materialien werden ein Marmeladen-, ein Senf- oder ein ausgemustertes Trinkglas, Baumwollgarn in der gewünschten Farbe, ein farblich passendes Geschenkband, eine Häkelnadel mit Stärke 3,5 bis 4 sowie später dann natürlich ein Teelicht oder eine Kerze benötigt.

       

Zuerst werden so viele Luftmaschen angeschlagen und zu einem Ring geschlossen, dass der entstandene Kreis etwas kleiner ist als der Bodenrand des Glases.   

       

Die erste Runde besteht aus festen Maschen. Die zweite Runde wird ebenfalls mit festen Maschen gearbeitet, allerdings wird, je nach Umfang des Glases, etwa jede vierte Masche doppelt gehäkelt. Die dritte Runde besteht dann wieder aus festen Maschen und nach dieser Runde sollte die äußere Bodenkante des Glases erreicht sein.

       

Die vierte Runde wird aus Stäbchen gehäkelt und ab der fünften Reihe wird nun das eigentliche Muster gearbeitet. Hierzu wird ein Stäbchen gehäkelt, darauf folgt eine Luftmasche und danach wird die nächste Masche ausgelassen, also erst wieder in die übernächste Masche eingestochen. Dann folgen wieder ein Stäbchen, eine Luftmasche und eine übersprungene Masche. Der Vorteil dieses Musters ist, dass die Maschen sehr elastisch sind. Damit passt die Häkelarbeit auch bei Wölbungen auf jeden Fall über das Glas, ohne dass weitere Maschen eingearbeitet werden müssen. In diesem Muster wird nun solange weitergehäkelt, bis die gewünschte Höhe erreicht ist.

       

Zum Abschluss wird der Faden abgeschnitten und vernäht. Durch die oberste Reihe wird dann noch das Geschenkband gezogen und zu einer dekorativen Schleife gebunden. Neben dem dekorativen Aussehen hat die Schleife dabei auch die Funktion, dass das Häkelwerk auf dem Glas nicht rutscht. Je nach Geschmack kann das gehäkelte Netz natürlich noch weiter verziert werden, beispielsweise durch Muscheln, Perlen oder Blüten.

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