Grundanleitung zum Patchwork-Häkeln

Grundanleitung zum Patchwork-Häkeln 

Die Patchwork-Technik kommt bei vielen Handarbeiten zum Einsatz, sehr bekannt sind beispielsweise bunte Quilts, die aus zusammengenähten, meist bunt gemusterten Stoffstücken bestehen. Die gleiche Technik eignet sich jedoch genauso gut bei gestrickten oder bei gehäkelten Arbeiten.

Das Grundprinzip bleibt dabei immer dasselbe, denn beim Patchwork geht es darum, mehrere kleine Einzelteile, die als Patches bezeichnet werden, zu einer Gesamtarbeit zusammenzusetzen. 

 

Dabei können die Einzelteile alle gleich aussehen oder ganz unterschiedlich gestaltet sein, beispielsweise in unterschiedlichen Farben, in verschiedenen Formen oder mit unterschiedlichen Mustern. Zudem können auch unterschiedliche Arten von Garnen und Wolle verwendet werden, so dass das Patchwork-Häkeln eine ideale Möglichkeit ist, um Reste dekorativ zu verarbeiten.

Das Patchwork-Häkeln eignet sich dabei prinzipiell für alle Arten von Arbeiten, also für Kissen, Decken oder Taschen genauso wie für Kleidungsstücke oder Accessoires.

Vor dem Zusammensetzen der Einzelteile ist es ratsam, alle Teile erst nebeneinander auszubreiten und durch Hin- und Herschieben auszuprobieren, wie das Endergebnis am besten aussehen wird.

Eine Grundanleitung für das Patchwork-Häkeln gibt es strenggenommen nicht, denn es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die einzelnen Teile miteinander verbunden werden können.

Grundanleitungen Übersicht:

       

Die vermutlich einfachste Möglichkeit besteht darin, die Einzelteile zunächst vollständig fertig zu stellen und anschließend mithilfe von Nadel und Faden miteinander zu vernähen.

       

Ebenfalls recht unkompliziert ist es, die Einzelteile fertig zu stellen und anschließend mithilfe von festen Maschen oder Kettmaschen miteinander zu verbinden.

       

Die Einzelteile können auch direkt miteinander verbunden werden. Dazu werden jeweils die Maschen in der letzten Runde durch Kettmaschen ersetzt. Wichtig hierbei ist aber, auf das jeweilige Muster zu achten. Damit ein gleichmäßiger Übergang gelingt, sollten die Maschen daher abgezählt und beispielsweise jede zweite oder dritte Masche als Kettmasche gearbeitet werden.

       

Sollen die Verbindungsstellen zwischen den Einzelteilen breiter sein oder alle gleichmäßig ausfallen, werden die Einzelteile zunächst fertig gestellt. Anschließend wird ein neuer Faden angesetzt, damit werden Maschen aufgenommen und dann wird ein Rahmen gehäkelt.

Die einzelnen umrahmten Teile lassen sich später am besten per Nadel und Faden miteinander vernähen.

       

Für geübte Häkler gibt es noch eine weitere Möglichkeit, die allerdings etwas schwieriger ist. Hierbei wird bis zum Ende der Reihe immer abwechselnd jeweils eine Masche oder ein Mustersatz rechts und links gehäkelt. Die Einzelteile werden dann mithilfe von Kreuzstäbchen zusammengesetzt.

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