Spitzen häkeln

Das Spitzen häkeln 

Im Gegensatz zum Stricken, kann man doch beim Häkeln auch mit viel dünneren Garnen arbeiten. Das Ergebnis dieser Arbeit sind dann nicht nur die feinen Spitzendeckchen, die jede unserer Großmütter begeistern würden. Auch Spitzenbänder sind eine sehr beliebte Form, wenn man mit feinen Garnen häkeln möchte.

Das besondere an diesen Spitzenbändern ist einfach, dass man sie auch noch in viele andere „Handarbeiten“ einarbeiten kann. Ein häufiger Einstieg, bei dem man sich zumindest früher mit dem „dekorativen“ Häkeln beschäftigte, waren die Spitzen für die Taschentücher.

Natürlich gab und gibt es hierfür, die unterschiedlichsten Techniken. Ich für meinen Teil, habe diese Art der Dekoration in einer Anleitung so gelernt, dass ich mit feinem und starkem Häkelgarn eine Grundreihe an Maschen um den Stoff gesetzt habe.

Schlaufenlöcher mit der Häkelnadel 

Nun ist es ja nicht ganz so einfach, eine Häkelnadel durch ein Stück Stoff zu stechen, damit man da eine Schlaufe durchziehen kann. Deshalb sollte man dabei auch darauf achten, dass man eine möglichst dünne Häkelnadel für solche Arbeiten verwendet.

Hat man es zusätzlich mit stärkeren Stoffen zu tun, ist auch eine dicke Sticknadel hilfreich, mit der man die „Schlaufenlöcher“ vorbohrt. Von den Maschen her ist es aber relativ einfach. Im ersten Loch am Stoffrand, geht man mit der Häkelnadel durch und zieht sich eine Schlaufe durch. Wie beim Nähen, sollte man hier auch am „Garnende“ einen kleinen unauffälligen Knoten machen, der nicht durch das Loch passt. Neben dieses erste Loch im Stoff, macht man dann das nächste und zieht sich dann eine zweite Schlaufe raus.

Aber Achtung! Oft passiert der Fehler, dass diese zweite Schlaufe einfach durch die erste gezogen wird, weil es eben „logisch“ erscheint.

Die Muster der Spitzen

Aber das ist wirklich keine gute Idee, den damit „verzieht“ man den gesamten Außenrand des Taschentuches. Um diese beiden „Maschen“ miteinander zu verbinden, nimmt man eine dritte Masche auf, die nicht durch den Stoff gezogen wird und zieht sie durch diese beiden Maschen.

Auch hier sollte man darauf achten, dass man nicht zu fest, aber auch nicht zu locker arbeitet. Danach hat man wieder eine Masche auf der Häkelnadel. Jetzt zieht man sich wieder eine Masche durch den Stoff und verbindet die beiden, wie eben beschrieben. Das macht man so lange bis man einmal um das Stoffstück herumgekommen ist. Danach kann man mit dem eigentlichen Muster der Spitzen anfangen. Die einfachste Form dabei, sind fünf übereinandergehäkelte Maschen, die mit jeder zweiten „Stoffmasche“ verbunden werden.

Unsere Video-Anleitung zum Häkeln von Spitzen und Umrandungen:

 

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