Luftmaschen häkeln

Das Luftmaschen häkeln 

Wenn man es in der Anleitung der Häkelliteratur mit dem häkeln von Luftmaschen zu tun bekommt, dann sollte man auf eine Kleinigkeit achten! Vor allem bei den Handarbeiten kommt es häufig vor dass man unter dem gleichen Begriff unterschiedliche Dinge versteht. So wirklich strickte „Einheitsbezeichnungen“ gibt es hier eben nicht. Gemeinhin werden aber zwei Arten von Maschen auch als Luftmasche bezeichnet.

1)       Ausgehend von einer Masche, die man auf seiner Häkelnadel hat, nimmt man einfach noch mal den Faden auf und zieht durch diese erste Masche eine neue Schlaufe. Das kann man laufend wiederholen und diese Übung wird auch gerne für „Anfänger“ empfohlen um ein Gefühl für die Arbeit mit einer Häkelnadel zu bekommen. Diese Maschenreihen, werden auch als Kettenmaschen bezeichnet.

2)       Die zweite Art von Maschen die ich zumindest schon eher als „Luftmasche“ bezeichnen würde, sind die Maschen, die man „in einer Häkelarbeit“ dazu nimmt um die Maschenzahl zu vergrößern oder eben ein Lochmuster einzuarbeiten. Hat man zum Beispiel ein paar Reihen, für einen Puppenschal gehäkelt und möchte nun ein Lochmuster zur Dekoration einarbeiten schlägt man mit den Garn einfach eine Schlaufe auf die Häkelnadel, ohne in das bisherige Häkelstück einzustechen. Als nächstes nimmt man ganz normal eine Masche auf, so dass man insgesamt 3 Maschen auf der Häkelnadel hat. Dann nimmt man mit der Häkelnadel den Faden auf und zieht in durch zwei der drei Maschen. Dann hat man noch zwei Maschen auf der Häkelnadel die man auf die gleiche Weise „Abkettet“ bevor man mit der nächsten Luftmasche weitermacht.

Im Allgemeinen kann man aber wohl sagen, dass eine „Luftmasche“ eben eine Masche ist, die man beim Häkeln aufnimmt ohne dafür in das eigentliche Häkelstück zu stechen, um die „Masche“ zu fixieren. Je nach „Umsetzung“ kann man damit das Häkelmuster sehr unterschiedlich beeinflussen.

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