Kettmasche häkeln

Eine Kettmasche häkeln 

Also die Anleitung um eine Kettenmasche zu häkeln, ist relativ schnell beschrieben. Denn hat man zum Beispiel einen „Puppenschal“ mit 10 Maschen breite vor sich, dann werden die Maschen als Kettenmaschen bezeichnet, bei denen man „KEINE“ dritte Masche braucht um zwei Maschen zu verbinden.

Am rechten Rand der Arbeit hat man also nur noch eine Masche auf der Häkelnadel. Dann sticht man wie üblich in die nächste Masche links von der ersten und zieht durch diese Masche eine neue Schlaufe. Diese neue Schlaufe wird dann nicht auf der Häkelnadel abgelegt, sondern auch gleich durch die Masche gezogen, die man schon auf der Häkelnadel hatte.

Bei den „normalen“ festen Maschen nimmt man mit einem Einstich eine neue Masche auf die Häkelnadel und hat dann erst einmal zwei Maschen auf dem Haken liegen.

Kettenmaschen bei Topflappen

Um diese beiden Maschen zu verbinden, wird der Faden noch einmal aufgenommen ohne in das Häkelstück einzustechen und durch beide Maschen durchgezogen, so dass man nur noch eine Masche auf der Häkelnadel hat. Vom „Gesamtbild“ ist die Kettenmasche nicht ganz so hoch wie die „normale“ Masche. Außerdem sind solche Maschen viel fester und lassen so auch ein viel festeres Häkelstück entstehen.

Abgesehen von der Umrandung, werden solche Kettenmaschen auch gerne für das Häkeln von Topflappen benutzt. Bei Decken oder Kissenbezügen greift man da eher zu den normalen Maschen.

Weil es vor allem für Anfänger sehr anstrengend sein kann, diese festen Kettenmaschen zu knüpfen. Das liegt nicht daran, dass die Kettenmaschen so schwer „durchzuziehen“ sind, sondern daran, dass sie vergleichsweise „niedrig“ sind und die ganze Arbeit deshalb nur sehr langsam wächst. Wer mit Kettenmaschen häkeln möchte, sollte zumindest für den Anfang auch auf „flauschige“ Garne verzichten. Weil es dadurch noch etwas schwieriger wird.

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