Bikini häkeln

Einen Bikini häkeln 

Um einen Bikini zu häkeln, fängt man am besten mit dem Oberteil an. Erst einmal braucht man dafür eine Anleitung zweier „Dreieckstücher“. Den Anschlag macht man da am Besten mit einer Luftmaschenreihe, die so ca. 15 cm lang ist. Allerdings sollte man sich die „Breite der Brust“ vorher einmal ausmessen, um wirklich einen passenden Ansatz zu bekommen.

Beim Häkeln sollte dann darauf geachtet werden, das die Maschen möglichst fest gemacht werden und sich später nichts „auflösen“ kann. In den weiteren Reihen werden dann an den äußeren Seiten in jeder zweiten Reihe am Anfang und am Ende zwei Maschen zusammengehäkelt, damit die gesamte Maschenzahl in der Reihe abnimmt. Es muss nicht zwangsläufig sein, dass man in jeder zweiten Reihe abnimmt. Denn was genau nötig ist, hängt auch sehr davon ab, welches Garn man verwendet.

Eine Applikation häkeln

Greift man zum Beispiel zu dem dünnen und festen Häkelgarn, so kann es auch durchaus reichen, wenn man in jeder dritten oder vierten Reihe abnimmt. Wenn zwei dieser Dreieckstücher fertig sind, werden sie an einer „Ecke“ miteinander verbunden. Damit an den „Außenseiten“ nichts herausrutscht, kann es sein, dass man dafür noch mal ein kurzes Band häkeln muss, das zwischen diese beiden Dreiecke gesetzt wird.

An die beiden anderen Enden eines Dreiecks bringt man dann noch mal ein gehäkeltes Band an, dass so ca. 1 cm breit ist und ca. 20 – 25 cm lang. Zum Abschluss kann man noch einmal die ganzen „Ränder“ an den Bändern und den Dreiecken stabilisieren.

Das macht man am Besten in dem man, das ganze Stück, noch mal mit Krebsmaschen umrandet. Hier kann man auch gerne zu einer anderen Garnfarbe greifen, um einen schönen Farbkontrast zu erreichen. Aber auch auf die Bänder und Dreiecke selbst kann man noch kleine Häkelblumen oder andere „Figuren“ als Applikation zur Verzierung draufsetzen. Hier sind dann der persönlichen Fantasie und dem eigenen Geschmack keine Grenzen gesetzt.

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