Kissenbezug häkeln

Einen Kissenbezug häkeln 

Einen Kissenbezug kann man auf zwei verschiedene Weisen häkeln. Zuerst einmal die Anleitung für die klassische Methode, bei der man Höhe und Breite eines Kissens ausmisst und dann zwei Vierecke bzw. Kreise häkelt. Aber vor allem bei einem „eckigen“ Kissenbezug, kann man es sich etwas einfacher machen. Dafür braucht man nur den „Umfang“ eines Kissens auszumessen und dann in Runden zu häkeln.

Dadurch entsteht eben ein Schlauch, an dem später nur noch eine Seite verhäkelt werden muss. An die letzte offene Seite kommt ja in der Regel noch ein Reißverschluss oder ein paar Knöpfe. Wenn man sich für diese „gehäkelte Fläche“ nicht unbedingt ein schwieriges Muster ausgesucht hat, so ist das meistens auch der einfachste Teil an einem Kissenbezug.

Etwas aufwendiger wird es da schon bei der Dekoration. Denn wenn man einen Kissenbezug häkeln möchte, soll der ja auch dekorativ sein.

Beispiel: Linien und Muster für den Kissenbezug

Wer sich zum Beispiel für klare Linien und Muster begeistern kann, häkelt kleine Vierecke oder Dreiecke, die dann auf den Kissenbezug aufgenäht oder gehäkelt werden. Aber auch filigranere Arbeiten mit Blumen, bei denen jedes einzelne Blütenblatt zu sehen ist, sind möglich.

Wichtig ist aber nur, dass man auch daran denkt: „Je kleiner ein „Stück“ werden soll, desto feiner sollte auch das Garn und die Häkelnadel sein.“ Das ist nicht immer so einfach, wie es klingt. Echte Meisterhäkler schaffen es sogar aus normalem Nähgarn einen „Stoff“ mit festen Maschen zu häkeln. Allerdings ist das mitunter und im wahrsten Sinne des Wortes eine Sysiphusarbeit.

Hier liegt es an jedem Häkelnden selbst, was er sich zutraut und was er/sie mal ausprobieren möchte. Wie bei vielen Handarbeiten, gilt eben auch hier „Probieren geht über studieren“. Nur eine Garantie, dass es auch funktioniert, die gibt es natürlich nicht.

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