Anleitung – gehäkelte Überzieher für Gefäße

Anleitung: gehäkelte Überzieher für Gefäße 

Im Haushalt finden sich unterschiedlichste Gefäße, die zwar recht nützlich, aber nicht immer unbedingt hübsch anzusehen sind. So gibt es beispielsweise Vasen und Übertöpfe, die eine praktische Form haben und daher oft verwendet werden, optisch aber nicht allzu viel hermachen.

Zudem gibt es Gefäße, die zweckentfremdet werden können. So kann beispielsweise eine einfache Konservendose zum Sammelbehälter für Stifte, für Badutensilien oder für anderen Kleinkram umfunktioniert werden.

 

Aber auch hier lässt die Optik oft zu wünschen übrig. Um solche Gefäße nun optisch schön, kreativ und individuell zu gestalten, können Überzieher gehäkelt werden. Die gehäkelten Überzieher können dabei ganz nach Wunsch und Geschmack gearbeitet und abgewandelt werden. Anstelle von einfachen Überziehern in einer Farbe können beispielsweise unterschiedliche Farben verwendet, verschiedene Muster gearbeitet oder auch Perlen integriert werden.

Hier also die Anleitung für gehäkelte Überzieher für Gefäße:

        Zuerst wird der Boden gehäkelt.

Dazu werden zehn Luftmaschen angeschlagen und mit einer Kettmasche zum Ring geschlossen. In diesen Ring werden dann 20 Stäbchen gehäkelt.

In der nächsten Runde wird dann in jeder zweiten Masche ein Stäbchen dazugenommen. Je nach Größe des Gefäßes werden die Folgerunden dann wie die zweite Runde gearbeitet, bis der Boden den benötigten Durchmesser erreicht hat.

       

Für den Körper wird zunächst eine Runde gehäkelt, in der sich immer zwei Stäbchen und drei Luftmaschen abwechseln. In der zweiten Runden werden dann in die Luftmaschen jeweils drei Stäbchen, drei Luftmaschen und wieder drei Stäbchen gehäkelt.

Dieses Muster wird auch in den Folgerunden gearbeitet, wobei auch hier die Anzahl der Runden wieder von der Größe oder genauer gesagt der Höhe des Gefäßes abhängt.

       

Damit der Überzieher nicht ganz so langweilig aussieht, erhält er jetzt noch einen Rand. Dazu wird auch hier wieder in die Luftmaschenbogen gehäkelt.

Für den Rand werden aber jeweils ein Doppelstäbchen und eine Luftmasche gearbeitet. Dieses wird in jedem Luftmaschenbogen sechsmal wiederholt, so dass am Ende jeder Luftmaschenbogen sieben Doppelstäbchen und sechs Luftmaschen enthält.

Die letzte Runde besteht aus festen Maschen. Wer keinen Rand arbeiten möchte, schließt den Körper einfach ebenfalls mit einer Runde aus festen Maschen ab.

       

Nachdem die Fäden vernäht sind, muss der Überzieher nun noch gestärkt werden. Dies geschieht mittels Zuckerwasser oder purer Wäschestärke. Der nasse Überzieher wird dann über das Gefäß gezogen.

Damit der Rand schön absteht, wird das Gefäß kopfüber auf eine Styroporplatte gestellt und der Rand in Form gezogen und mit Stecknadeln fixiert. Nun muss der Überzieher vollständig durchtrocknen.

Um den Trocknungsprozess zu beschleunigen, kann der aufgespannte Überzieher bei 50 Grad für etwa zwei Stunden in den Backofen gestellt werden.

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